Cliché Skateboards
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Cliché Skateboards: Die legendäre französische Marke, die das europäische Skateboarding revolutioniert hat

Cliché Skateboards wurde 1997 in Frankreich von dem Visionär Jeremy Daclin gegründet, einem der einflussreichsten und angesehensten europäischen Skater seiner Generation. Die Marke entstand in Lyon, einer Stadt, die sich in jenen Jahren zu einem der Zentren des technisch anspruchsvollsten und kreativsten europäischen Skateboardings entwickelte.

Daclins Idee war von Anfang an klar: eine authentische europäische Marke aufzubauen, die mit den großen amerikanischen Unternehmen mithalten kann, ohne dabei ihre Underground-Identität zu verlieren. In einer Zeit, in der fast der gesamte Skateboard-Markt von den USA dominiert wurde, stand Cliché für etwas völlig anderes. Es war nicht nur eine Marke für Boards, sondern eine echte Unabhängigkeitserklärung der europäischen Szene.

Schon in den ersten Jahren begann Cliché, lokale französische und europäische Skater zu unterstützen, ein starkes Team aufzubauen und ein technisches, kraftvolles und sehr stilvolles Skateboarding voranzutreiben. Die Marke konnte sich schnell durch eine originelle künstlerische Ausrichtung, moderne Kommunikation und eine für die damalige Zeit wirklich hohe Produktqualität von anderen abheben.

In den ersten zehn Jahren der 2000er Jahre wurde Cliché Skateboards zu einer der ikonischsten Marken des europäischen Skateboardings und prägte ganze Generationen von Skatern in Frankreich, Spanien, England, Deutschland und Italien.

Jeremy Daclin, Deathbox und die Entstehung eines europäischen Projekts

Bevor er Cliché gründete, wurde Jeremy Daclin von der legendären Marke Deathbox Skateboards gesponsert, einem der einflussreichsten Unternehmen zwischen Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre. Deathbox stand für ein rohes, kreatives Skateboarding, das weit entfernt war vom kommerziellen amerikanischen Image jener Zeit.

Als ein Teil des Deathbox-Teams in die USA zog, um Flip Skateboards zu gründen, erhielt Daclin die Möglichkeit, sich dem Projekt anzuschließen. Er entschied sich jedoch für einen völlig anderen Weg. Er beschloss, in Frankreich zu bleiben und etwas rein Europäisches aufzubauen, indem er in die lokale Szene und die Talente des Kontinents investierte.

Es war eine mutige und revolutionäre Entscheidung. Damals glaubte fast niemand, dass eine europäische Marke wirklich mit den großen amerikanischen Skate-Firmen mithalten könnte. Jeremy Daclin hingegen schaffte es, Cliché zu einer der angesehensten Marken im weltweiten Skateboarding zu machen.

Das erste offizielle Video der Marke, „Europa“, das im Jahr 2000 erschien, war ein historischer Moment für die europäische Szene. Das Video zeigte ein unglaubliches technisches Niveau und enthielt Rider wie Javier Mendizabal, JJ Rousseau, Vincent Bressol und einen sehr jungen Lucas Puig, der damals gerade einmal 14 Jahre alt war.

„Europa“ war nicht nur ein Skateboard-Video, sondern ein echtes kulturelles Manifest. Es bewies der Welt, dass auch Europa Talent, Stil und unglaubliche Spots zu bieten hatte. Viele Skater betrachten dieses Projekt noch heute als eines der wichtigsten Videos, die jemals in der Geschichte des europäischen Skateboardings erschienen sind.

Dank des Erfolgs des Teams und des Markenimages wurde Cliché 2001 offiziell Teil der Salomon-Gruppe und erhielt damit eine noch solidere Basis für die internationale Expansion.

Der Erfolg von Cliché im neuen Jahrtausend

In den folgenden Jahren wuchs die Marke weiter rasant und baute eines der stärksten und stilvollsten Teams der gesamten internationalen Skateboard-Szene auf. Es kamen Rider von höchstem Niveau hinzu, wie Cale Nuske, der 2004 vom Slam Magazine zum besten australischen Skater gewählt wurde, Andrew Brophy im Jahr 2005 und Joey Brezinski aus den USA.

Cliché gelang es, verschiedene Skateboard-Stile perfekt zu vermischen. Europäische Street-Technik, Geschwindigkeit, Kreativität und künstlerische Einflüsse fanden innerhalb desselben Teams zusammen und machten die Marke sofort wiedererkennbar.

In dieser Zeit arbeitete die Marke auch mit legendären Skateboard-Größen wie Mark Gonzales und Marc McKee zusammen, zwei absoluten Ikonen, die dazu beitrugen, das Ansehen der französischen Marke noch weiter zu steigern.

2009 ging die Marke an Dwindle Distribution über und trat damit in eine neue Phase ihrer Geschichte ein. Trotz der unternehmerischen Veränderungen behielt Cliché weiterhin eine starke visuelle und kulturelle Identität bei.

Zu den wichtigsten Fahrern, die im Team waren, gehören JB Gillet, Flo Mirtain, Lem Villemin, Sammy Winter, Kyron Davis und viele andere Skater, die dazu beigetragen haben, das technische und elegante Image der Marke aufzubauen.

Viele Jahre lang war Cliché ein Synonym für europäisches Skateboarding auf höchstem Niveau. Die Boards waren hervorragend verarbeitet, die Grafiken unverkennbar und das Team produzierte kontinuierlich innovative Video-Parts, die in der globalen Szene hoch angesehen waren.

Das Ende der Marke und die Rückkehr von Cliché

Im Laufe der Jahre begann sich der Skateboard-Markt grundlegend zu verändern. Viele historische Marken gerieten in Schwierigkeiten, und auch Cliché durchlebte eine schwierige Phase.

Dwindle kündigte daher eine vorübergehende Pause der Marke an, die hauptsächlich auf die allgemeine Krise des Skateboard-Marktes zu dieser Zeit zurückzuführen war. Für viele europäische Skater war das ein schwerer Schlag, denn Cliché war viel mehr als nur eine einfache Skate-Firma.

Trotzdem ist der Name Cliché nie wirklich verschwunden. Auch heute noch lebt die Marke weiter – durch hochwertige Komplettskateboards, die vor allem für Anfänger und alle gedacht sind, die zuverlässige Setups mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.

Es gibt auch Popsicle-Boards mit verschiedenen Shapes und Grafiken, die die historische Ästhetik der französischen Marke am Leben erhalten. Und auch wenn sich die Szene heute im Vergleich zu den frühen 2000er Jahren verändert hat, hat Cliché für diejenigen, die diese Zeit des europäischen Skateboardings miterlebt haben, immer noch eine besondere Ausstrahlung.

Die Marke hat einen riesigen Fußabdruck in der europäischen Skate-Kultur hinterlassen und gilt bis heute als eine der bedeutendsten Firmen, die jemals außerhalb der USA gegründet wurden.

Cliché Skateboards bei Pleasures Milano

Cliché Skateboards ist ein wesentlicher Teil der Geschichte des europäischen Skateboardings. Eine Marke, die aus echter Leidenschaft für das Skaten entstanden ist und es geschafft hat, die französische und europäische Szene zu etwas zu machen, das auch weltweit Anerkennung findet.

Bei Pleasures Milano wählen wir seit Jahren nur Marken aus, die im echten Skateboarding echte Spuren hinterlassen haben, und Cliché gehört zweifellos dazu. Die französische Marke hat ganze Generationen geprägt – dank ihrer Videos, legendären Rider und einem technischen Stil, der auch heute noch viele Skater inspiriert.

Wenn du Tipps brauchst, um das richtige Setup, das passende Board oder dein erstes komplettes Skateboard auszuwählen, hilft dir unser Team gerne dabei, die beste Lösung für dein Niveau und deinen Fahrstil zu finden.