FASE Bindung: Wie es funktioniert und was es auf Schnee wirklich verändert
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FASE Bindung: Wie es funktioniert und was es auf Schnee wirklich verändert

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FASE Bindung: Was es ist und wie es wirklich funktioniert

In der Welt der Snowboardbindungen hat das Konzept des schnellen Einstiegs in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen, doch nur selten gelingt es den bestehenden Lösungen, ein echtes Gleichgewicht zwischen Praktikabilität und Leistung zu erreichen.

Viele Fast-Entry-Systeme haben zwar deutliche Vorteile bei der Nutzung gebracht, oft jedoch auf Kosten des Gewichts, des Gefühls unter den Füßen oder der Präzision bei der Kraftübertragung.

Das FASE-Binding-System wurde genau entwickelt, um diesen technischen Kompromiss zu lösen, und positioniert sich als konkrete Weiterentwicklung der traditionellen Bindung. Es geht nicht darum, das Konzept der Bindung komplett neu zu erfinden, sondern gezielt in eine der häufigsten und zugleich ineffizientesten Phasen des Fahrens einzugreifen: das Ein- und Aussteigen aus der Bindung.

FASE Bindings wurden kürzlich von Marken wie Jones, Bataleon und ThirtyTwo eingeführt, mit spezifischen Modellen wie dem Jones Mercury FASE, dem Bataleon Blaster FASE und dem ThirtyTwo T32M FASE.

Alle verfolgen dieselbe Philosophie: das Verhalten einer traditionellen Zwei-Riemen-Bindung beizubehalten, dabei aber die Notwendigkeit zu beseitigen, den gesamten Schließvorgang bei jedem Gebrauch manuell zu steuern.

Es handelt sich also nicht um eine Revolution wie bei Step-On- oder vollautomatischen Bindungen, sondern um eine präzisere technische Weiterentwicklung, die für viele Rider im Alltag deutlich relevanter ist.

Das Ergebnis ist ein System, das Zeit spart, das Erlebnis auf dem Schnee vereinfacht und alles bewahrt, was wirklich zählt: Kontrolle, Reaktionsfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Jones FASE Bindung Snowboard technische Ansicht des Fast-Entry-Systems

FASE Binding: Was das wirklich bedeutet und wie es wirklich funktioniert

Wenn es um FASE-Snowboard-Bindungen geht, muss man gleich einen wichtigen Punkt klarstellen: Es handelt sich weder um ein System, das die Riemen ersetzt, noch um eine Technologie, die an bestimmte Boots gebunden ist. Das FASE-System ist so konzipiert, dass es sich vollständig in die Struktur einer traditionellen Bindung integriert, wobei die Schnittstelle zwischen Rider, Boots und Board unverändert bleibt.

Das Herzstück des FASE-Systems ist ein mechanischer Mechanismus zum Öffnen und Schließen des Highbacks, kombiniert mit einer fortschrittlichen Steuerung des Knöchelriemens.

Beim Einsteigen setzt der Rider den Fuß von hinten ein und löst automatisch das Schließen des Highbacks über einen mechanischen Hebel aus, der sich in der Nähe der Ferse befindet. Diese Bewegung erfolgt ganz natürlich und fließend, ohne dass zusätzliche manuelle Eingriffe nötig sind.

Gleichzeitig bleibt der Knöchelriemen dank eines verlängerten Zahnstangensystems bereits positioniert und voreingestellt, sodass er nicht jedes Mal erneut in die Ratsche eingehängt werden muss.

Sobald man eingestiegen ist, reicht ein einziger Handgriff an der Schnalle, um die gewünschte Spannung zu erreichen, was die Vorbereitungszeit zwischen den einzelnen Runs drastisch verkürzt.

Technisch gesehen bedeutet das, dass die Bindung das gleiche dynamische Verhalten wie eine klassische Zwei-Riemen-Bindung beibehält, ohne künstliche Steifigkeit, ungewöhnliche Druckpunkte oder Veränderungen in der Kraftverteilung zu verursachen. Der Kontakt zwischen Fuß und Board bleibt direkt, progressiv und spürbar, genau wie bei einer traditionellen High-End-Bindung.

Im Gegensatz zu anderen Fast-Entry-Systemen verändern die FASE-Schnellbindungen das Gefühl unter dem Fuß nicht und erfordern keine Anpassungen beim Fahren. Der Fahrer muss weder seinen Stil ändern noch seine Haltung anpassen: Das System arbeitet im Hintergrund und verbessert die Effizienz, ohne die Leistung zu beeinträchtigen.

Jones FASE Bindung Snowboard Detail des schnellen Einstiegssystems

FASE-Snowboardbindungen vs. andere Fast-Entry-Systeme: echte Unterschiede auf dem Schnee

Um den Wert der FASE-Snowboardbindungen wirklich zu verstehen, ist es wichtig, sie im Kontext der bereits auf dem Markt vorhandenen Fast-Entry-Systeme zu betrachten und die Unterschiede nicht nur auf dem Papier, sondern direkt im Verhalten auf dem Schnee zu analysieren.

In den letzten Jahren haben Lösungen wie Step On und Supermatic sehr unterschiedliche Ansätze eingeführt, um das Einsteigen in die Bindung zu vereinfachen, wobei jede spezifische Vorteile, aber auch ganz konkrete technische Kompromisse mit sich bringt.

Das Step-On-System verzichtet komplett auf Riemen und schafft durch spezielle Befestigungspunkte eine direkte Verbindung zwischen Schuh und Bindung. Dieser Ansatz garantiert extreme Schnelligkeit im Einsatz, führt aber zwangsläufig zu einer vollständigen Abhängigkeit von kompatiblen Schuhen und einem Gefühl unter dem Fuß, das sich aufgrund der Konstruktion von dem einer herkömmlichen Bindung unterscheidet.

Die Kraftübertragung ist sehr direkt, aber weniger dosierbar, und das Ansprechverhalten kann „mechanischer“ wirken, vor allem für Fahrer, die es gewohnt sind, mit den Riemen feine Einstellungen vorzunehmen.

Das Supermatic-System hingegen stellt eine der fortschrittlichsten Entwicklungen in der Welt der automatischen Bindungen dar. Hier erfolgt das Einsteigen über einen vollständig integrierten Mechanismus, der ein freihändiges Einsteigen von hinten ermöglicht, dabei aber eine Struktur beibehält, die der einer klassischen Bindung näherkommt.

Allerdings bringt diese Lösung eine komplexere Konstruktion, ein höheres Gewicht und ein leicht verändertes dynamisches Verhalten unter Belastung mit sich, vor allem in technisch anspruchsvollen Situationen oder wenn man eine extrem präzise Kante-zu-Kante-Reaktion sucht.

Das FASE Binding nimmt technisch gesehen eine Zwischenposition zwischen diesen beiden Lösungen ein. Sie verzichten nicht auf die Riemen, führen keine komplexen automatischen Systeme ein und verändern die Schnittstelle zwischen Schuh und Bindung nicht.

Ihr Ziel ist es nicht, die Bindung neu zu erfinden, sondern eine bestimmte Phase der Nutzung zu optimieren, während die gesamte technische Struktur einer traditionellen Zwei-Riemen-Bindung unverändert bleibt.

Das bedeutet, dass der Fahrer nach dem Einrasten weiterhin denselben Flex, dieselbe progressive Reaktion und dieselbe Kontinuität unter dem Fuß spürt, wie sie für High-End-Bindungen typisch sind.

Jones FASE Bindung Snowboard visueller Vergleich des Fast-Entry-Systems

Jones FASE-Bindungen: Jones Mercury FASE und der technische Freeride-Ansatz

Die Jones Mercury FASE ist eine der gelungensten Anwendungen des FASE-Systems in einer Bindung, die für den echten All-Mountain-Freeride-Einsatz konzipiert ist.

Sie wurde nicht als Lösung zur Vereinfachung oder für Einsteiger entwickelt, sondern als technische Weiterentwicklung einer bereits etablierten Plattform, um Präzision, Halt und Zuverlässigkeit auch dann zu gewährleisten, wenn das Riding schneller, aggressiver und technisch anspruchsvoller wird.

Die Integration des FASE-Systems erfolgt äußerst intelligent, da sie weder die Struktur der Bindung noch ihr dynamisches Verhalten verändert. Der Mechanismus ist vollständig in den Fersen- und Highback-Bereich integriert und ermöglicht ein schnelleres und flüssigeres Einsteigen, ohne die Fußposition, den Kontaktpunkt mit dem Board oder die Kraftverteilung während der Abfahrt zu verändern.

Das bedeutet, dass der Rider nach dem Einrasten weiterhin dieselbe Art von Rückmeldung, dieselbe Progressivität im Flex und dieselbe Kontinuität unter dem Fuß spürt, wie sie für eine hochwertige Zwei-Riemen-Bindung typisch sind.

Der wahre Wert der Jones Mercury FASE liegt genau hier: die Effizienz in den verschiedenen Einsatzphasen zu verbessern, ohne Kompromisse bei der Leistung einzugehen. Es gibt keine künstliche Steifigkeit, keine unterschiedlichen Schnittstellen zwischen Boots und Bindung und keine Notwendigkeit, den eigenen Fahrstil anzupassen.

Das System arbeitet im Hintergrund, reduziert Leerlaufzeiten und macht das gesamte Erlebnis in den Bergen unmittelbarer, wobei das traditionelle Gefühl, das erfahrene Rider in einer technischen Bindung suchen, jedoch erhalten bleibt.

Jones Mercury FASE Bindung Snowboard Seitenansicht des Systems

Fusion XR-Baseplate: Aufbau, Materialien und Verhalten im Schnee

Die Fusion XR-Baseplate ist eines der wichtigsten Elemente bei der Konstruktion des Jones Mercury FASE und wurde entwickelt, um eine direkte und natürliche Verbindung zwischen Fuß und Board zu bieten. Ihr asymmetrischer und flacher Aufbau ist darauf ausgelegt, die Beeinträchtigung zwischen Bindung und Snowboard auf ein Minimum zu reduzieren, sodass der Flex des Boards freier und natürlicher wirken kann.

Technisch gesehen nutzt die Fusion XR eine Materialkombination, die ein sehr präzises Gleichgewicht zwischen Steifigkeit, Vibrationsdämpfung und Reaktionsfreudigkeit ermöglicht.

Das Ergebnis ist eine schnelle und saubere Edge-to-Edge-Reaktion, die eine effektive Energieübertragung ermöglicht, ohne die Struktur übermäßig zu versteifen. Das sorgt für eine stabile Bindung bei steigender Geschwindigkeit, ohne jedoch in Situationen, in denen unebener Untergrund abgefedert werden muss oder Richtungswechsel flüssig bleiben sollen, zu steif zu sein.

Das Design mit minimaler Auflagefläche (Minimal Footprint) ist ein weiteres Schlüsselelement, da es die direkten Kontaktpunkte mit dem Board begrenzt und dämpfende Einsätze integriert, die Vibrationen und Stöße abfedern. Dadurch bleiben das Gefühl unter den Füßen und die präzise Kontrolle auch auf hartem Schnee oder bei wechselnden Bedingungen erhalten, während gleichzeitig der Komfort bei langen Sessions verbessert wird.

Jones Mercury FASE Bindung Fusion XR Baseplate technisches Detail der Konstruktion

Strap, Cap Strap und LSR 2.0-System: präzise Einstellung und dauerhafte Nutzung

Einer der fortschrittlichsten Aspekte des Jones Mercury FASE ist die Schnittstelle zwischen Boots und Bindung, wo das FASE-System mit dem LSR 2.0 Auto-Lock-System zusammenarbeitet, um die Bedienung zu vereinfachen, ohne die Präzision zu beeinträchtigen.

Der Ankle Strap ist so konzipiert, dass er ein sofortiges Ansprechverhalten und eine gleichmäßige Druckverteilung bietet und so auch bei längerem Riding Halt und Komfort vereint.

Dank des LSR 2.0-Systems kann die Spannung einmalig eingestellt und langfristig stabil gehalten werden, sodass du die Ratschen nicht bei jedem Anziehen neu justieren musst. Das ist im FASE-Kontext besonders wichtig, da der Riemen so immer in Position bleibt und sofort einsatzbereit ist.

Der Adaptive Fit-Cap-Strap wirkt hingegen auf die Vorderseite des Schuhs und passt sich dank einer flexiblen Struktur mit zentraler Verstärkung der Form an. Das sorgt für einen effektiven Halt an der Schuhspitze, ohne übermäßige Druckstellen zu verursachen, und verbessert sowohl die Stabilität als auch die Präzision bei technisch anspruchsvollen Bewegungen.

Die Kombination aus Ankle Strap, Cap Strap und LSR-System schafft eine extrem stimmige Einheit, in der jedes Element zusammenwirkt, um eine stabile, präzise und langfristig wiederholbare Passform zu gewährleisten. Der konkrete Vorteil ist ein konstantes Gefühl unter dem Fuß, ohne Schwankungen von einer Abfahrt zur nächsten.

Jones Mercury FASE Bindung Dual Flex Ankle Strap technisches Detail des Straps

AsymFlex-Highback: strukturierte Unterstützung und Bewegungsfreiheit

Das AsymFlex-Highback des Mercury FASE wurde entwickelt, um ein sehr präzises Gleichgewicht zwischen Kontrolle und Beweglichkeit zu bieten – ein grundlegendes Element für eine All-Mountain-Bindung mit Freeride-Ausrichtung.

Die asymmetrische Konstruktion ermöglicht es, das Verhalten zwischen Innen- und Außenseite zu differenzieren, wodurch die Energieübertragung in den Fahrphasen erhöht wird, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Die Außenseite des Highbacks ist steifer und sorgt für Halt und Präzision in Kurven und beim Abstoßen, während die Innenseite etwas weicher ist, um flüssigere Richtungswechsel und dynamischere Bewegungen zu ermöglichen. Diese Balance macht sich besonders bemerkbar, wenn du von schnellen Fahrten zu technischeren oder kreativeren Situationen wechselst.

Das werkzeuglose Forward-Lean-Einstellsystem ermöglicht eine schnelle Anpassung der Bindung an deinen Fahrstil oder die Schneebedingungen, während die Möglichkeit, das Highback vollständig abzusenken, perfekt mit dem FASE-System harmoniert und sowohl das Einsteigen als auch die Bewegungsphasen wie am Skilift oder auf ebenen Strecken erleichtert.

Jones Mercury FASE Bindung AsymFlex Highback Detail der Rückseite

Weitere technische Details und Gesamtverhalten auf dem Schnee

Neben den Hauptelementen verfügt die Jones Mercury FASE über eine Reihe technischer Details, die konkret zum Gesamtverhalten der Bindung beitragen.

Die Aluminium-Schnallen garantieren Festigkeit und Langlebigkeit und sorgen auch nach intensivem Einsatz für einen präzisen Verschluss, während das werkzeuglose Einstellsystem eine schnelle Anpassung von Länge und Position der Riemen ohne Werkzeug ermöglicht.

Die universelle Montagescheibe gewährleistet Kompatibilität mit den gängigsten Systemen auf dem Markt, darunter 4x4, 2x4 und Channel, und ermöglicht so eine flexible Montage auf verschiedenen Boards, ohne die Stabilität zu beeinträchtigen. Auch die Integration des FASE-Systems in die Konstruktion erfolgt ohne spürbare Zunahme an Volumen oder Gewicht, sodass das Profil dem eines herkömmlichen Bindungssystems sehr ähnlich bleibt.

Insgesamt verhält sich die Mercury FASE wie eine technische High-End-Bindung mit präzisem Ansprechverhalten, ausgewogenem Flex und der Fähigkeit, sich an unterschiedliche Bedingungen anzupassen, ohne an Konsistenz zu verlieren.

Der Unterschied liegt weniger in der reinen Leistung, die der einer weiterentwickelten herkömmlichen Bindung entspricht, sondern im Umgang im täglichen Gebrauch, der schneller, flüssiger und weniger ablenkend wird.

Jones Mercury FASE Bindung Snowboard Gesamtansicht des technischen Modells

Bataleon FASE-Bindungen: Bataleon Blaster FASE und moderner Freestyle-Ansatz

Der Bataleon Blaster FASE stellt eine andere Interpretation des FASE-Systems dar, entwickelt, um sich einem dynamischeren, kreativeren und freestyle-orientierten Fahrstil anzupassen.

Während das Jones Mercury FASE eher mit einer Freeride- und Directional-Logik konzipiert wurde, setzt das Blaster FASE auf eine Konstruktion, die Board-Feeling, Beweglichkeit und flüssige Bewegungen in den Vordergrund stellt, dabei aber dennoch eine ausreichend solide Struktur für den All-Mountain-Einsatz beibehält.

Die Integration des FASE-Systems in den Blaster erfolgt, ohne den Charakter der Bindung zu verändern, der stark mit der Bataleon-Philosophie verbunden bleibt: direkte Verbindung zum Board, freierer seitlicher Flex und eine weniger starre Reaktion im Vergleich zu Plattformen, die eher auf pure Präzision ausgerichtet sind.

Das Ergebnis ist eine Bindung, die ein schnelles Ein- und Aussteigen ermöglicht und dabei eine gleichbleibende Reaktion unter Belastung bietet, vor allem aber ein sehr natürliches und weniger eingeschränktes Gefühl unter den Füßen bewahrt.

Aus technischer Sicht ist der Blaster FASE für Rider gedacht, die Kontinuität in den Bewegungen, einfache Übergänge und mehr Freiheit bei der Interpretation des Geländes suchen. Das FASE-System ist hier nicht nur eine Verbesserung in Sachen Geschwindigkeit, sondern fügt sich in eine Konstruktion ein, die ohnehin darauf ausgerichtet ist, das Riding flüssiger und weniger mechanisch zu machen.

Bataleon Blaster FASE Bindung Snowboard Seitenansicht des Modells

AutoBack-System und Fast Strap: schneller Einstieg und intuitive Handhabung

Eines der charakteristischen Merkmale des Bataleon Blaster FASE ist das AutoBack-System, das das Herzstück des Schnellverschlussmechanismus bildet. Dieses System sorgt dafür, dass sich das Highback beim Einstecken des Fußes automatisch öffnet und während des Einstiegs auf natürliche Weise wieder schließt, wodurch komplexe manuelle Handgriffe entfallen.

Im Gegensatz zu anderen, komplexeren automatischen Systemen funktioniert das AutoBack extrem einfach und direkt und sorgt für eine leichte, unauffällige Konstruktion. So bleibt das Gefühl der Bindung erhalten, ohne dass Steifheit oder künstliches Verhalten in die Reaktion einfließen.

Der Fast Strap rundet das System ab und hält den Knöchelriemen stets in Position und einsatzbereit. Die verlängerte Zahnstange verhindert das ständige Wiedereinführen in die Ratsche und ermöglicht eine viel schnellere und intuitivere Handhabung, vor allem in Situationen, in denen es auf Geschwindigkeit und Schnelligkeit ankommt.

Das Zusammenspiel von AutoBack und Fast Strap schafft ein stimmiges System, bei dem das Einsteigen und Schließen flüssig und natürlich erfolgt, ohne den Rhythmus des Fahrens zu unterbrechen. Das macht sich besonders in Bereichen wie Park, Side Hits oder kreativem Riding bemerkbar, wo Bewegungsfluss entscheidend ist.

Bataleon Blaster FASE Bindung AutoBack und Fast Strap technisches Detail

AsymWrap-Chassis: kontrollierte Flexibilität und Board-Feeling

Das eigentliche Herzstück des Fahrverhaltens des Bataleon Blaster FASE ist das AsymWrap-Chassis – eine Konstruktion, die den seitlichen Flex erhöht und das Board-Feeling verbessert, ohne den Halt komplett zu beeinträchtigen.

Im Gegensatz zu einer traditionelleren Baseplate reduziert das AsymWrap den direkten Kontakt mit dem Board auf einer Seite, was mehr Torsionsfreiheit lässt und dem Snowboard ermöglicht, sich natürlicher zu biegen. Das sorgt für ein „freieres“ Gefühl unter den Füßen und eine bessere Anpassungsfähigkeit an die Bewegungen des Fahrers.

Technisch gesehen macht diese Konstruktion die Bindung bei Übergängen weniger steif und bei seitlichen Bewegungen nachgiebiger, was Presses, Tweaks und Stilvariationen erleichtert. Gleichzeitig sorgt die Struktur dennoch für eine ausreichend stabile Basis, um auch außerhalb des Parks oder bei höheren Geschwindigkeiten Kontrolle zu gewährleisten.

Das Ergebnis ist eine Bindung, die keine bestimmte Reaktion erzwingt, sondern den Fahrer bei seinen Bewegungen begleitet, wodurch das Gesamtverhalten intuitiver und weniger eingeschränkt ist als bei steiferen Bindungsplattformen.

Bataleon Blaster FASE Bindung AsymWrap Chassis technische Ansicht der Base

Komfort und Dämpfung: Vibrationsmanagement und flüssigeres Riding

Ein weiterer zentraler Aspekt der Bataleon Blaster FASE ist die Arbeit an Komfort und Vibrationsdämpfung – grundlegende Elemente, um bei längeren Sessions Flüssigkeit und Kontrolle zu bewahren.

Durch Polsterungen und dämpfende Materialien in der Baseplate werden die Auswirkungen von Unebenheiten im Gelände reduziert, was die Stabilität vor allem auf verfahrenem Schnee oder unebenen Bedingungen verbessert. Das sorgt für ein weicheres Gefühl unter den Füßen, verringert die Ermüdung und erhöht die Ausdauer bei langen Tagen im Schnee.

Auch die Schnittstelle zwischen Schuh und Bindung ist so konzipiert, dass der Druck gleichmäßig verteilt wird, wodurch Druckstellen vermieden und der allgemeine Komfort verbessert wird. Das ist besonders wichtig bei einer Freestyle-orientierten Bindung, bei der der Fahrer viel mit den Knöcheln arbeitet und kontinuierliche Bewegungen ausführt.

Insgesamt bietet die Blaster FASE ein flüssigeres, weniger steifes und anpassungsfähigeres Fahrgefühl, ohne dabei die nötige Unterstützung für das gesamte Gelände zu vernachlässigen.

Die Kombination aus FASE-System und AsymWrap-Konstruktion sorgt für eine Bindung, die nicht nur schnell zu bedienen ist, sondern das Fahren auch natürlicher und weniger anstrengend macht.

Bataleon Blaster FASE Bindung Snowboard Detail von Komfort und Dämpfung

ThirtyTwo FASE-Bindungen: T32M FASE und ein zugänglicher Freestyle-Ansatz

Die ThirtyTwo T32M FASE reiht sich in die FASE-Bindungsreihe mit einer zugänglicheren, freestyle-orientierten Ausrichtung ein und richtet sich an Rider, die Einfachheit, Unmittelbarkeit und ein weniger technisches Fahrgefühl suchen als bei strukturierteren Plattformen wie Jones oder Bataleon.

Konzeptionell folgt er demselben Prinzip des FASE-Systems, also schnellem Einsteigen ohne die Struktur einer traditionellen Zwei-Riemen-Bindung zu verändern, setzt dies jedoch in einer nachgiebigeren Konstruktion um, mit einem weicheren Flex und einer weniger aggressiven Reaktion. Das macht ihn besonders geeignet für alle, die Wert auf Fluidität, einfache Handhabung und ein weniger eingeschränktes Fahrgefühl legen.

Das T32M FASE wurde nicht entwickelt, um Präzision oder die Übertragung reiner Energie zu maximieren, sondern um das Erlebnis intuitiver und kontinuierlicher zu gestalten, vor allem im Freestyle- und entspannten All-Mountain-Bereich.

ThirtyTwo T32M FASE Bindung Snowboard Ansicht des Freestyle-Modells

Vereinfachtes FASE-System: schneller Einstieg und sofortige Nutzung

Beim ThirtyTwo T32M FASE ist das FASE-System auf essentielle und direkte Weise integriert, wobei alle Hauptmerkmale des Mechanismus beibehalten werden, die Bedienung jedoch noch intuitiver ist.

Das Öffnen des Highbacks und die Handhabung der Riemen arbeiten zusammen, um die beim Einsteigen erforderlichen Handgriffe auf ein Minimum zu reduzieren, sodass man schnell einsteigen kann, ohne ständig an den Ratschen hantieren zu müssen. Sobald die Spannung eingestellt ist, bleibt das System stabil und konsistent, was die Bedienung auch für weniger erfahrene Rider erleichtert.

Dieser Ansatz macht den T32M FASE besonders effektiv im Alltag, wo Geschwindigkeit und Praktikabilität mehr zählen als das Streben nach maximaler Leistung.

ThirtyTwo T32M FASE Bindung System technisches Detail des schnellen Einstiegs

Konstruktion und Flex: Toleranz, Komfort und flüssiges Riding

Konstruktiv zeichnet sich der T32M FASE durch einen weicheren Flex und eine weniger steife Struktur aus, die darauf ausgelegt ist, die Bewegung des Fahrers zu begleiten, anstatt ihn einzuschränken.

Die Baseplate und das Highback sorgen für ein progressives Ansprechverhalten, das Übergänge erleichtert und es einfacher macht, auch bei weniger präzisen Bewegungen die Kontrolle zu behalten. Das führt zu einer fehlerverzeihenderen Bindung, ideal für alle, die ihre Technik verbessern oder einfach das Riding genießen wollen, ohne eine zu technische Rückmeldung unter den Füßen zu spüren.

Der allgemeine Komfort ist hoch, sowohl was die Druckverteilung auf die Straps angeht als auch die Fähigkeit der Bindung, Vibrationen zu absorbieren, was sie für lange Sessions und den täglichen Einsatz auf dem ganzen Berg geeignet macht.

ThirtyTwo T32M FASE Bindung Detail von Konstruktion und Flex der Snowboardbindung

Was sich auf dem Schnee mit den FASE-Snowboardbindungen wirklich ändert

Abgesehen von der Einstiegsgeschwindigkeit, die der offensichtlichste Aspekt ist, spürst du die wahre Veränderung der FASE-Snowboardbindungen in der Kontinuität des Tages. Es geht nicht nur um ein paar gesparte Sekunden, sondern um Rhythmus, Energie und die Qualität des Fahrens.

Bei einer herkömmlichen Bindung unterbricht jeder Stopp den Flow. Du musst anhalten, dich bücken, die Straps schließen, dich zurechtmachen und dann wieder losfahren. Das ist eine Bewegung, die du dutzende Male wiederholst und die auf Dauer den Rhythmus unterbricht und mehr ermüdet, als man denkt.

Mit dem FASE-System wird alles flüssiger. Du steckst den Fuß rein, schließt den Knöchelstrap und bist startklar. Die Bewegung ist natürlich, schnell und vor allem mühelos wiederholbar. Das verändert die Art und Weise, wie du den Tag erlebst: weniger Unterbrechungen, mehr Kontinuität.

Das wirklich Wichtige ist, dass dies geschieht, ohne das Verhalten der Bindung zu verändern. Das Gefühl unter dem Fuß bleibt das eines traditionellen Zwei-Riemen-Systems. Die Rückmeldung ist voll, die Energieübertragung direkt und die Kontrolle bleibt stabil, auch wenn das Tempo steigt.

Im Grunde genommen benutzt du kein anderes System. Du benutzt denselben Bindungstyp, aber ohne all das, was den Ablauf verlangsamt

ThirtyTwo T32M FASE Bindung montiert auf einem Snowboard

FASE-Snowboard-Bindungen: Häufige Fragen und echte Zweifel

Wenn es um FASE-Snowboard-Bindungen geht, sind die Fragen immer dieselben. Der Punkt ist, dass die Antworten, die man online findet, oft oberflächlich sind. Hier kommen wir direkt auf den Punkt, mit Antworten, die auf echtem Gebrauch basieren.

Sind FASE-Snowboardbindungen mit allen Schuhen kompatibel?

Ja. Das ist einer der wichtigsten Punkte. Das FASE-System erfordert keine speziellen Schuhe, da es eine traditionelle Zwei-Riemen-Konstruktion beibehält.

Du kannst jeden Standard-Snowboardschuh verwenden, ohne Kompatibilitätsbeschränkungen. Das bedeutet, dass du nicht an ein geschlossenes Ökosystem gebunden bist und das Setup wählen kannst, das dir am besten gefällt.

Sind die FASE-Snowboardbindungen in der Praxis wirklich schneller?

Ja, aber es geht nicht nur um die reine Geschwindigkeit. Es geht um die Leichtigkeit, mit der du in die Bindung ein- und aussteigst, auch in ungünstigen Situationen. Du musst nicht mehr nach dem Riemen suchen, du musst nicht jedes Mal die Leiter einführen. Das System ist bereits in Position. Du musst nur einsteigen und schließen. Mit der Zeit wird dieser Unterschied deutlich spürbar.

Ist das Fahrgefühl anders als bei einer herkömmlichen Bindung?

Nein. Und genau das ist der Grund, warum das FASE-System interessant ist. Im Gegensatz zu anderen Fast-Entry-Systemen ändert sich hier nichts an der Struktur der Bindung. Du hast immer zwei Riemen, die gleiche Druckverteilung, das gleiche Feedback unter dem Fuß.

Auf dem Schnee fühlt es sich wie eine klassische Bindung an.

Sind die FASE-Bindungen auf Dauer zuverlässig?

Ja, denn das System ist mechanisch einfach. Es führt keine komplexen Komponenten oder offensichtlichen Schwachstellen ein. Außerdem haben Marken wie Jones und Bataleon das System unter Einhaltung sehr hoher Standards bei Material und Konstruktion entwickelt. Es ist kein experimentelles System. Es ist bereits für den realen und dauerhaften Einsatz konzipiert.

Funktioniert das FASE-System auch bei gefrorenem oder schmutzigem Schnee gut?

Ja, und das ist einer der wichtigsten Punkte, die es zu beachten gilt. Im Gegensatz zu vollautomatischen Systemen ist das FASE nicht auf präzise Verriegelungsmechanismen zwischen Schuh und Bindung angewiesen. Das macht es unter schwierigen Bedingungen viel toleranter.

Schnee, Eis oder Schmutz beeinträchtigen das Einsteigen nicht.

Ist es auch für fortgeschrittene Fahrer geeignet?

Auf jeden Fall. Modelle wie der Jones Mercury FASE sind für Freeride und technisches All-Mountain konzipiert. Es handelt sich nicht um Einsteiger-Bindungen. Das FASE-System schränkt die Leistung nicht ein, da es die Struktur der Bindung nicht verändert.

Was ist besser: FASE, Step On oder Supermatic?

Das hängt davon ab, was du suchst. Step On verzichtet komplett auf Riemen, erfordert aber kompatible Boots und bietet ein anderes Fahrgefühl. Supermatic ist ein komplettes automatisches System, komplexer und mit einer anderen Konstruktion.

FASE liegt dazwischen: Es behält das traditionelle Fahrgefühl bei, verbessert aber den Einstieg. Es ist die naheliegendste Wahl für alle, die ihre Fahrweise nicht ändern wollen.

Sind FASE-Bindungen schwerer?

Nein, nicht wesentlich. Das System ist in die Konstruktion integriert, ohne nennenswertes Gewicht hinzuzufügen. Die Unterschiede zu einer herkömmlichen Bindung sind minimal und beim Fahren nicht spürbar.

Muss man die Riemen oft nachstellen?

Nein. Sobald die richtige Spannung eingestellt ist, arbeitet das System stabil. Du kannst trotzdem jederzeit kleine Nachjustierungen vornehmen, musst aber nicht jedes Mal alles neu einstellen.

Macht es Sinn, auf FASE umzusteigen, wenn ich bereits herkömmliche Bindungen nutze?

Ja, vor allem, wenn du viele Stunden im Schnee verbringst. Es verändert nicht deinen Fahrstil, verbessert aber alles drum herum: Zeit, Kraftaufwand, Flüssigkeit. Es ist eine dieser Veränderungen, die auf dem Papier nicht revolutionär wirken, es aber nach ein paar Tagen in der Praxis werden.

Ist das FASE-System nur eine Annehmlichkeit oder hat es einen echten Einfluss auf den Tag?

Es ist nicht nur eine Annehmlichkeit. Nach vielen Stunden im Schnee spürst du den Unterschied ganz konkret in Form von Energieersparnis, kontinuierlichem Riding und weniger Unterbrechungen. Es verändert nicht den einzelnen Run, sondern den ganzen Tag. Und genau das macht es so wichtig.

Verändern die FASE-Snowboardbindungen die Art und Weise, wie man das Board fährt?

Nein, und genau das ist der Punkt. Das FASE-System verändert weder die Struktur der Bindung noch den Kontaktpunkt zwischen Fuß und Snowboard. Es führt keine anderen Hebel, keine zusätzliche Steifigkeit und keine neuen Schnittstellen ein. Das Fahrgefühl bleibt identisch mit dem eines traditionellen Zwei-Riemen-Systems. Der Unterschied liegt vor und nach der Abfahrt, nicht währenddessen.

Die einzige echte Umstellung betrifft die ersten Einsatztage, in denen die Einstiegsbewegung kurz verinnerlicht werden muss, vor allem für Rider, die ausschließlich klassische Bindungen gewohnt sind.

Rider mit Jones FASE Bindung Snowboard in Aktion auf Schnee

Warum FASE-Bindungen von Pleasures Milano wählen

Bei Pleasures Milano arbeiten wir nicht mit Snowboardbindungen, indem wir uns auf technische Datenblätter oder Marketingpräsentationen stützen. Wir testen sie im Schnee, unter realen Bedingungen, um zu verstehen, wie sie sich wirklich über einen ganzen Tag hinweg verhalten.

Wir haben die FASE-Bindungen die ganze Saison über genutzt und sie abwechselnd auf der Piste, im Tiefschnee, an schnellen Tagen und bei entspannteren Sessions eingesetzt. Das Ergebnis war schon von den ersten Tagen an klar: Der Vorteil liegt nicht nur in der Geschwindigkeit, sondern in der Kontinuität.

Nach vielen vollständigen Tagen auf Schnee unter wechselnden alpinen Bedingungen wird genau dieser Unterschied entscheidend: weniger Unterbrechungen, weniger Energieverlust und ein flüssigerer Tag vom ersten Lift bis zur letzten Abfahrt.

Du musst nicht mehr jedes Mal komplett anhalten. Du musst keine Zeit damit verschwenden, dich neu einzustellen. Du steigst ein, schließt die Bindung und fährst weiter. Nach ein paar Tagen wird es zur Selbstverständlichkeit und du wirst kaum noch zurück wollen.

Was uns wirklich beeindruckt hat, ist, dass all das geschieht, ohne dass du an Leistung einbüßt. Das Fahrgefühl bleibt das eines traditionellen Bindungssystems, mit derselben Reaktion, derselben Kontrolle und derselben Präzision, wenn das Tempo steigt.

Deshalb halten wir das FASE-System für eine der intelligentesten Entwicklungen der letzten Jahre. Nicht, weil es die Art des Fahrens verändert, sondern weil es alles andere kompromisslos verbessert.

Wenn du auf der Suche nach einer Snowboardbindung bist, die deine Tage flüssiger macht, ohne deinen Fahrstil zu verändern, ist das FASE Binding heute eine der intelligentesten Weiterentwicklungen in der Welt der Snowboardbindungen.

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